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    Unzier

    Unzier

    Gedichte. Essay

    Band 99 der Reihe Reihe Lyrik

    von Sibylla Vričić Hausmann

    Erstveröffentlichung
    2026
    Verlag
    kookbooks
    Seiten
    96
    ISBN
    9783948336363
    Ausgaben
    Buch

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    Über „Unzier“

    Der Band stellt die Frage, wie sehr frühe Verletzungen ein Leben prägen, und greift dafür auf Figuren wie Sigmund Freud und Helga M. Novak zurück. Dabei geht es darum, was es heißt, sich unerwünscht, entstellt oder nicht gehalten zu fühlen, und wie lange solche Erfahrungen nachwirken.

    Gedichte und Essays wechseln sich ab. Der Schmerz, nicht angenommen und nicht verstanden zu werden, wird als früh erlebte Bedrohung beschrieben, die im Erwachsenenalter fortwirkt. Zugleich bleibt die Hoffnung, dass Neuanfänge im Großen wie im Kleinen möglich sind.

    Der Titel meint etwas, das entstellt und lästig wirkt, und der Band spielt mit diesem Begriff, bis er zwischen Verletzung und Selbstbehauptung schwankt. Die Texte verbinden persönliche Erfahrung mit Gedanken über die Kraft von Anfängen.

    Für wen eignet sich „Unzier“?

    Leserinnen und Leser von Lyrik, die sich mit Herkunft, Verletzung und Selbstbehauptung auseinandersetzen, finden hier einen nachdenklichen Band. Wer Gedichte mit essayistischen Zwischentönen schätzt, dürfte sich angesprochen fühlen. Auch Freunde der Autorinnen Helga M. Novak und Hannah Arendt, auf die sich der Band bezieht, finden Anknüpfungspunkte. Der Band richtet sich an Lesende, die Texte langsam lesen und sich auf emotionale Tiefe einlassen.

    Wann passt „Unzier“ am besten?

    Mit knapp 100 Seiten eignet sich der Band für eine ruhige Stunde oder einen Abend, an dem man Gedichte in Ruhe liest. Die Themen von Neuanfang und Herkunft passen gut in eine Zeit des Umbruchs, etwa zu Jahresbeginn. Wer den Band nicht am Stück liest, kann einzelne Kapitel über mehrere Tage verteilen.

    In welcher Reihenfolge liest man die Reihe „Reihe Lyrik“?

    Die Reihe Lyrik nummeriert ihre Bände. Dieser Band trägt die Nummer 99. Am Anfang stehen „Arkadentempel“ als Band 1, „Lasset uns leben ...“ als Band 6 und „Zum Fernbleiben der Umarmung“ als Band 8. Weiter hinten folgen „Scrollen in Tiefsee“ und „Die Hohlhandmusikalität“ als Band 62 sowie „Fachsprachen“ als Band 71. Wer die Reihe verfolgt, folgt der Nummerierung.

    KI-generierter Text