wille zur mache
Band 70 der Reihe roughbooks
von Dagmara Kraus
- Erstveröffentlichung
- 2026
- Verlag
- Urs Engeler
- Seiten
- 64
- ISBN
- 9783907369234
- Ausgaben
- Buch
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Über „wille zur mache“
Dieser Gedichtband nimmt die Poesie beim Wort, denn ein Gedicht ist etwas Gemachtes und kann sich deshalb gegen festgefahrene Sprache stellen. Was gewinnt man, wenn Sprache nicht nur benutzt, sondern neu gebaut wird?
Die Texte wandern zurück zu einem Ursprung, der irgendwo in der Sprache liegt, und erfinden dabei eigene Wörter, künstliche Idiome und kleine Aufstände gegen die Regeln.
Zwischen Ironie und Ernst öffnet sich ein Blick auf kleine Widerstände im Alltag, die sich in Gedichte verwandeln lassen. Was lässt sich mit Worten noch bewegen?
Gedichte, die so gebaut sind, laden dazu ein, Sprache als Werkzeug zu begreifen, mit dem man die Welt verbessern kann.
Für wen eignet sich „wille zur mache“?
Für Leserinnen und Leser von zeitgenössischer Lyrik, die experimentelle Sprache, Wortspiele und politische Töne mögen. Wer Gedichte schätzt, die Grammatik und Alltagserfahrung verbinden, findet hier eine eigenwillige Stimme mit viel Lust am Umbau der Sprache. Auch wer kleine Bücher gern sammelt, findet mit diesem Band Anschluss an die Reihe und ihre Vielfalt an Stimmen.
Wann passt „wille zur mache“ am besten?
Die kurze Länge eignet sich für eine Lektüre zwischendurch, etwa in der Mittagspause oder auf dem Weg zur Bahn, wenn man selbst mit dem Alltag ringt. Besonders passend sind die Gedichte für einen ruhigen Abend, an dem man Zeilen langsam wiederliest und ihren Klang auf sich wirken lässt. Auch als Geschenk für Menschen, die Sprache mit Witz betrachten, eignet sich der Band.
In welcher Reihenfolge liest man die Reihe „roughbooks“?
Die Reihe reicht von „Alsohäute“ (Band 11) über „Die 1000 Tage des Brueterich“ (Band 29) bis zu „Hell wie Speck“ (Band 72). Wer die Bände der Reihe nach liest, folgt der Nummerierung von „Alsohäute“ bis „Hell wie Speck“ und begegnet dabei sehr unterschiedlichen Tönen.