Wir waren hier
Gedichte
Band 2 der Reihe Ukrainische Poesie
von Artur Dron
- Erstveröffentlichung
- 2026
- Verlag
- Mauke
- Seiten
- 88
- ISBN
- 9783948259433
- Ausgaben
- Buch
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Über „Wir waren hier“
Lyrik in Kriegszeiten: Kann sie etwas leisten, wo sie niemanden schützt? Der Autor selbst hat sich diese Frage gestellt, als der Krieg sein Land erreichte und das Schreiben ihm sinnlos erschien.
Er ging an die Front und fand im Graben einen Weg zurück zur Sprache. Was entstand, ist kein Bericht im engeren Sinn, sondern ein Ringen darum, wie Gewalt den Alltag, die Existenz und das Wort selbst verändert.
Die Gedichte bleiben nah am Erlebten und lassen Lesende an Eindrücken teilhaben, die von außen schwer zu fassen sind. Der zweite Band der Reihe „Ukrainische Poesie“ fragt, was ein Gedicht bewirken kann, wenn es nicht retten kann.
Für wen eignet sich „Wir waren hier“?
Für Leserinnen und Leser, die Lyrik aus persönlicher Erfahrung schätzen und sich mit Krieg, Verlust und Zeugenschaft beschäftigen. Der Band richtet sich an alle, die sich der Ukraine nähern möchten, ohne auf Reportagen zurückzugreifen. Wer Gedichte mit klarer Sprache und großer Eindringlichkeit liebt, findet hier einen besonders direkten Zugang zu den Stimmungen und Lebensumständen der Menschen.
Wann passt „Wir waren hier“ am besten?
Mit 88 Seiten ist der Band ein kurzes Buch, das sich an einem ruhigen Nachmittag oder in einer Stunde des Nachdenkens lesen lässt. Die Gedichte wirken gerade in stillen Momenten, wenn man Zeit hat, einzelne Zeilen mehrmals zu lesen. Wer die Reihe verfolgt, liest diesen Band als Teil einer größeren Folge.