Zamor und Zoraide
Ein Schauspiel in drey Aufzügen
Band 83 der Reihe Theatertexte
von F. G. Nesselrode zu Hugenpott
- Erstveröffentlichung
- 2026
- Verlag
- Wehrhahn Verlag
- Seiten
- 104
- ISBN
- 9783865258830
- Ausgaben
- Buch
Melde dich an, um Bücher in deinem Leseprofil zu sammeln und zu bewerten.
Über „Zamor und Zoraide“
Ein Mann namens Zamor steigt auf Jamaika zum Kopf eines Aufstandes der Versklavten auf. Sein Weg führt ihn auf die Plantage des Menschenfreunds Germin, und dort kommt es nicht zur Gewalt, sondern zum Gespräch.
Zamor schildert seine Verschleppung und die Versklavung, aus der sein Aufbegehren erwächst. Das Stück gehört zu den zentralen Diskussionen seiner Zeit über das Ende des Sklavenhandels und zeigt, wie Argumente an die Stelle von Gewalt treten können.
Kann ein Wort mehr bewirken als eine Waffe? Und wie hört man einem Mann zu, dem man bisher kaum Gehör geschenkt hat?
Für wen eignet sich „Zamor und Zoraide“?
Für Leserinnen und Leser, die Theatertexte des 18. Jahrhunderts und frühe Auseinandersetzungen mit Kolonialismus kennenlernen möchten, etwa Studierende der Literatur- und Theaterwissenschaft. Wer sich für Aufklärungsdebatten und die Stimmen der Betroffenen interessiert, findet hier einen wichtigen Text. Der Band verlangt Aufmerksamkeit für Sprache und historischen Kontext.
Wann passt „Zamor und Zoraide“ am besten?
Mit gut 100 Seiten passt der Band für einen Nachmittag oder zur Vorbereitung auf einen Theaterabend. Wer ein Stück zunächst still für sich lesen möchte, findet hier einen guten Zugang. Die Lektüre lohnt sich besonders, wenn man Zeit für Anmerkungen und Zusammenhänge einplant.
In welcher Reihenfolge liest man die Reihe „Theatertexte“?
Der Band trägt in dieser Reihe die Nummer 83. Die Stücke der Reihe beginnen mit „Vampirgirl“ und „Albert von Thurneisen“ (Nummer 1), gefolgt von „Anti·gone“ (Nummer 2) und „Es klingelt“ (Nummer 3). Die Nummern geben die Ordnung der Reihe vor.